PRESSEMITTEILUNG

Montag, 26. September 2011 9:00

Franz Pfister: Arbeiten in der "Unterwelt"

Die Unterwelt ist ihr Reich. Das Reich der Firma Franz Pfister, der Spezialistin seit über 39 Jahren für jede Art von Kanal- und Tunnelreinigungen. Das traditionsreiche Zürcher Unternehmen hat sich kürzlich für die Beschaffung eines zusätzlichen Kanalspül-Kombifahrzeuges, aufgebaut auf einem Scania R480 entschieden.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte der Firma 1972, als Senior Franz Pfister eine geradezu geniale Idee hatte. Er hatte nämlich auf seinem Arbeitweg festgestellt, dass Angestellte des Kantons die weissen Randleitpfosten der Strassen und die Leitplanken mühsam mit Kessel und Schwamm reinigten. „Das kann es ja nicht sein“, so seine Überlegung und er begann zu tüfteln und entwickelte auf einem alten MOWAG der Post, einen Rechtslenker, eine spezielle Putzmaschine für solche Aufgaben. Mit ein paar wenigen Mitarbeitern startete er später in diese Marktlücke. Und dies offensichtlich mit Erfolg. Weitere Fahrzeuge – zuerst ein Saurer 2DM – folgten und damit begann der Aufstieg der Firma, indem er für verschiedene Kantone diese Arbeiten ausführen durfte. Ein weiterer Schritt war der Einsatz dieser Fahrzeuge auch in Tunnels. Diese Arbeiten wurden sogar bis ins Bündnerland ausgeführt.

Ausweitung auf Kanalreinigung
Diese neuen Aufgaben erfolgten anfänglich mit selbst entwickelten und auf Lastwagen angebrachten Spezialaufbauten und später – als sich dieser Geschäftszweig als Erfolg zeitigte – professionellen Aufbauten der Firma Kaiser in Liechtenstein. 1982 beschäftigte man bereits acht Mitarbeiter auf sechs Spezialfahrzeugen.

Stetiger Ausbau
Die Franz Pfister AG wurde zu einem festen Begriff in ihrer Sparte und beschäftigt heute 45 Mitarbeitende und verfügt über eine Flotte von 30 schweren Fahrzeugen (etwa ein Drittel Scania, wovon 5 wunderschöne Hauben-Spülfahrzeuge) und rund 10 leichte Nutzfahrzeuge als Kleinspülwagen. Letztere werden normalerweise mit zwei Mitarbeitern besetzt und sind mit allen nötigen Gerätschaften wie Hochdruckspüler und Fräser ausgerüstet.

Breites Aufgabenspektrum
Die heutigen Arbeiten des Unternehmens erstrecken sich von Kanal- und Abflussreinigungen, Kanalinspektionen, Absaugarbeiten bis hin zu Flächen- und Tunnelreinigungen für Kantone, Gemeinde und Städte, aber auch für Industrie, Gewerbe, Bauunternehmungen und Liegenschaftsverwaltungen. Für die Kanalinspektionen verfügt die Franz Pfister AG über modernste Gerätschaften, z.B einen 3D-Kugelbild-Scanner als rollende „Kamerabombe“ in den engen Kanälen. Eine weitere Spezialität der Franz Pfister AG ist das sogenannte HWD Höchstdruckwasserstrahlen für die Oberflächenbearbeitung für die Entfernung von Zementbelägen, Farbbeschichtungen und ähnliches mehr. Ein relativ neues Gebiet ist das heute leider nötige professionelle Entfernen von unerwünschten Sprayereien an Gebäuden, Eisenbahnwagen etc.

Der neue Spülwagen
Ein Kaiser Aquastar aufgebaut auf einem Scania R480 8x4 Chassis mit Euro 5 EGR Motor, Russpartikelfilter, manuellem 12+2 Ganggetriebe mit Overdrive, CR 16 Tageskabine mit den wichtigsten Optionen wie Klimaautomatik. Der Kaiser Aufbau verfügt über eine Tankkapazität von 11’600 l mit einer Frischwasserkammer von 1’800 l und einer Schlammkammer von 9’800 l. Die Fördermenge der Hochdruckpumpe beträgt bis 400 l/min bei einem Arbeitsdruck von 200 bar.

Der Kaufentscheid
Dieser sei insbesondere auf Scania gefallen – so Geschäftsleiter René Pfister – weil diese Marke einen Euro 5 Motor ohne AdBlue® angeboten habe. Nicht zuletzt erlaubte der dadurch entstehende zusätzliche Bauraum den problemlosen Einbau des Russpartikelfilters. Ganz grundsätzlich habe man mit dieser Marke bisher gute Erfahrungen machen dürfen und auch die Beratung und Betreuung durch Martin Bodmer von der Scania Schweiz AG in Kloten sei beispielhaft gewesen. Und letztlich seien auch die Chauffeure von ihren Fahrzeugen restlos begeistert.