PRESSEMITTEILUNG

Montag, 2. Juli 2012 9:00

Ernst-Jan Nyffeler vertritt die Schweiz am YETD-Finale in Schweden

In einem „Herzschlag-Finale“ setzte sich Ernst-Jan Nyffeler beim Schweizer Young European Truck Driver Finale in Interlaken gegen Michael Wittwer durch und darf nun die Schweiz am europäischen Finale in Södertälje vertreten.

Bereits eine Woche vor dem grossen Finale in Interlaken trafen sich die acht Finalisten bei der Scania Schweiz AG in Uetendorf, um die ersten vier der insgesamt fünf Aufgaben zu lösen. So mussten sich die Finalisten in den Aufgaben Oekofahren, Ladungssicherung, Check bevor Driving sowie Gesundheit den Prüfungsexperten stellen. Nach diesen vier Aufgaben lag Michael Wittwer vor Christian Schnyder und Roger Wüthrich in Führung.

Grosses Finale am Trucker- & Country-Festival in Interlaken
Eine Woche später ging es dann so richtig um die „Wurst“ oder zur Sache. So traten im Viertelfinal im Viereck Michael Wittwer auf Thomas Knüsel, Christian Schnyder auf Thomas Schafer, Roger Wüthrich auf Ernst-Jan Nyffeler und Dominik Vögeli auf den einzig verbliebenen Westschweizer Finalisten Lucien Curty. Gerade der Viertelfinal zwischen dem späteren Sieger und Roger Wüthrich war stetig auf Messers Scheide. Hätte Roger Wüthrich vor dem letzten Posten nicht noch einmal kurz zurücksetzen müssen, wer weiss ob es Ernst-Jan Nyffeler noch geschafft hätte Roger Wüthrich abzufangen.

Halbfinal kaum an Spannung zu überbieten
Als Sieger des Vorfinales bekam es dann Michael Wittwer mit Thomas Schafer zu tun und Dominik Vögeli musste sich mit Ernst-Jan Nyffeler messen. Zuerst musste der Sattelzug rückwärts durch einen Slalom gefahren werden, bevor dann mit dem Heck des Aufliegers nur der rote Balken umgestossen werden musste. Wer auch einen der beiden blauen Balken umstiess musste das Fahrzeug zwei Meter nach vorne setzen, aus dem Fahrzeug steigen und die umgeworfenen Balken wieder an die entsprechend markierten Stellen aufstellen. Dann ging die entsprechende Aufgabe von vorne los, dieses Mal einfach etwas mehr ausser Atem. Trotz mehrmaligem aussteigen, schafften es dann einzelne Teilnehmer sich gegen seinen Mitstreiter durchzusetzen. Schliesslich besiegte Michael Wittwer unter dem grossen Applaus seiner „Anhängerinnen“ Thomas Schafer und Ernst-Jan Nyffeler setzte sich gegen Dominik Vögeli durch.

Wer wohl mit nach Schweden darf?
Für Michael und Ernst-Jan stand somit bereits vor dem grossen Finale fest, dass sie zum grossen europäischen Finale mit nach Schweden dürfen. Noch unklar war einzig, ob als Unterstützung oder als aktiver Teilnehmer. Bevor dies ausgefahren wurde, duellierten sich Thomas Schafer und Dominik Vögeli um den dritten Platz nach Schweden. Thomas Schafer startete dann im kleinen Final wie die Feuerwehr und zog seinen Sattelzug mit einer hohen Geschwindigkeit durch die beiden ersten Markierungsfässer. Dominik ging das ganze etwas ruhiger an und handelte sich dabei bereits einen grösseren Rückstand ein. Doch auch diese Aufgabe mit dem parkieren in der „Garage“ war erst dann fertig, wenn am Schluss der rote Balken gefallen war. In einem spannenden kleinen Final konnte sich dann Dominik Vögeli trotz anfänglich grossen Rückstand gegen Thomas Schafer durchsetzen.

Ernst-Jan Nyffeler der grosse Sieger
Wie im kleinen Finale Thomas Schafer sah im grossen Finale Michael Wittwer wie der sichere Sieger aus. Konnte sich dieser doch gleich von Anfang an etwas von Ernst-Jan lösen und seinen Vorsprung beim einparken in der Garage noch ausbauen. Doch vor der zweiten Durchfahrt durch die Markierungsfässer wählte dann Ernst-Jan wohl die etwas bessere Strategie und konnte somit Michael noch kurz vor der Ziellinie abfangen. Unter dem grossen Jubel der Zuschauer konnte sich somit Ernst-Jan Nyffeler als Sieger feiern lassen und darf nun die Schweiz am europäischen Finale vom 7. und 8. September 2012 in Schweden vertreten. Dabei hat er die grosse Chance, als Sieger des europäischen Finales einen neue Scania Sattelzugmaschine im Wert von rund Fr. 150'000.-- zu gewinnen. Michael Wittwer und auch Dominik Vögeli dürfen dieses Finale als Besucher oder als „Fan“ von Ernst-Jan Nyffeler begleiten und mit bedeutend weniger Druck geniessen, wie beide unabhängig voneinander aussagten.